Geben Sie Ihren Beruf ein. Der Check zeigt Ihnen, wie hoch der Anteil automatisierbarer Kerntätigkeiten in Ihrem Berufsfeld ist — auf Grundlage der Berufsdaten der Bundesagentur für Arbeit und der Forschung des IAB. Kostenlos, ohne Anmeldung.
Beruf, Abkürzung oder englische Bezeichnung eingeben — Tippfehler sind kein Problem.
Was Sie bekommen
Einzeln führt jede in die Irre. Ein Beruf kann leicht zu automatisieren und zugleich händeringend gesucht sein. Ein anderer wird dringend gebraucht und schrumpft trotzdem bis 2040. Deshalb stehen alle vier nebeneinander, mit Quelle und Stand.
Der Anteil der Kerntätigkeiten, den Technik heute übernehmen könnte — für das Berufssegment, zu dem Ihr Beruf gehört. Ein Potenzial, kein Zeitpunkt.
Derselbe Beruf steht anders da, je nachdem ob er angelernt, ausgebildet oder studiert ausgeübt wird. Die zweite Zahl zeigt das — manchmal gegen die erste.
Wie lange Stellen in Ihrer Berufsgruppe offen bleiben, verglichen mit dem Durchschnitt aller Berufe. Gezählt werden nur gemeldete Stellen.
Wie viele Menschen 2040 in dieser Berufshauptgruppe arbeiten, wenn alles so weiterläuft wie bisher. Eine Wenn-dann-Rechnung, keine Vorhersage.
Warum ein Durchschnitt nichts taugt
„Die Hälfte aller Tätigkeiten ist automatisierbar“ ist als Satz richtig und als Auskunft wertlos. Die vierzehn Berufssegmente liegen zwischen 13,5 und 87,9 Prozent. Erst wenn Sie wissen, wo Ihr Beruf darin steht, sagt die Zahl etwas.
Anteil der Kerntätigkeiten, der als technisch ersetzbar gilt. Absteigend sortiert. Von 87,9 % bis 13,5 %.
Quelle: IAB-Kurzbericht 5|2024, Datenstand 2022. Zuordnung der Berufe zu den Segmenten nach Matthes/Meinken/Neuhauser (2015).
Vier Stufen, von angelernt bis studiert. Der Wert steigt nicht mit der Ausbildung und fällt auch nicht mit ihr: Am ersetzbarsten gilt die Facharbeit in der Mitte, am wenigsten ersetzbar die Arbeit, die ein Studium voraussetzt.
Quelle: IAB-Kurzbericht 5|2024, Fließtext, Datenstand 2022.
Woher die Zahlen kommen
Wir rechnen nichts dazu und runden nichts weg. Zu jeder Zahl im Ergebnis steht, wer sie veröffentlicht hat und von wann sie ist.
Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur
Substituierbarkeitspotenziale: welcher Anteil der Kerntätigkeiten eines Berufs sich technisch ersetzen ließe. Kurzbericht 5|2024, Datenstand 2022.
Sagt nicht, ob es jemand tut, und nichts über Ihren Arbeitsplatz.
Statistik, Engpassanalyse
Wie lange gemeldete Stellen offen bleiben, je Berufsgruppe. Gleitendes Jahresergebnis, Stand Juli 2026.
Zählt keine Helfer- und Anlerntätigkeiten und keine Stellen, die nie gemeldet wurden.
Qualifikations- und Berufsprojektionen, 8. Welle
Wie sich die Zahl der Erwerbstätigen je Berufshauptgruppe bis 2040 entwickelt, wenn die bisherigen Trends anhalten.
Keine Prognose. Eine Rechnung unter Annahmen, die sich ändern können.
Was der Check nicht kann
Er bewertet Sie nicht. Die Zahlen gelten für Berufsfelder und Berufsgruppen, nicht für Personen. Zwei Menschen mit derselben Berufsbezeichnung machen oft sehr verschiedene Arbeit — und genau daran hängt alles.
Er sagt nicht, wann. Ein technisches Potenzial ist keine Ankündigung. Ob und wann ein Betrieb es hebt, hängt an Kosten, Tarif, Kundschaft und Gewohnheit.
Er ersetzt kein Gespräch. Die erste Frage nach dem Ergebnis ist meistens „und was heißt das jetzt für mich“. Die beantwortet keine Tabelle.
Was wir damit machen
Der Berufe-Check ist kostenfrei und bleibt es. Er gehört zu FutureNow, einem Geschäftsfeld der CONCRETE PLÆNE GmbH. Dort arbeiten wir mit denselben Zahlen weiter — nur auf Ihre Tätigkeiten statt auf Ihre Berufsbezeichnung.
Der Career Check: Ihre Kerntätigkeiten einzeln eingeordnet, bis zu drei realistische Zielrollen mit Begründung, der Weiterbildungsweg dorthin — und wer ihn bezahlt.
Welche Rollen in fünf Jahren an Gewicht verlieren und welche entstehen, wo Qualifizierung mehr bringt als Neueinstellung, und was der Arbeitsmarkt in Ihren Berufsgruppen hergibt.